Evangelischer Pfarrbereich Weißenfels Süd-Ost   

Beerdigung

Beerdigung

GrabsteinJedes Gemeindeglied hat Anspruch auf eine christliche Beerdigung. In der Regel trifft sich die Gemeinde in einer Kirche, Kapelle oder einer Aussegnungshalle, die in Friedhofsnähe oder auf dem Friedhof steht. Oft steht dabei der Sarg oder die Urne vorn im Altarbereich oder unter einem Kreuz. Brennende Kerzen und feierlicher Blumenschmuck verleihen der Feier einen würdevollen Charakter. Der Aussegnungsgottesdienst wird normalerweise von einem Geistlichen geleitet und enthält folgende Elemente :

  •    Glockengeläut
  •    Kirchenmusik
  •    Gebet
  •    Gesang der versammelten Gemeinde
  •    Lesungen aus der Bibel
  •    Kurze Predigt oder Ansprache
  •    Vaterunser
  •    Segen


Der Aussegnungsgottesdienst endet meist mit dem Gang zur Ruhestätte, wo der Tote zur letzten Ruhe gebettet wird.

Einst wurden die Verstorbenen in und rund um die Kirchen bestattet - in der Mitte des gemeinschaftlichen Lebens. Im 19. Jahrhundert wurden die Friedhöfe an die Ränder der Städte verlegt und der Tod mit einem Tabu belegt. Aber Friedhöfe gehören als Orte der Erinnerung und der Trauer zum Leben. Die christliche Bestattung geschieht im Vertrauen darauf, dass das Leben bei Gott ewig ist. Sie ist ein würdiges Geleit für die Verstorbenen und gibt denen Zuspruch und Trost, die zurückbleiben.
Im Gemeindegottesdienst am darauf folgenden Sonntag wird der Verstorbenen gedacht. Ebenso am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag, bevor am ersten Advent das neue Kirchenjahr beginnt.

 

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